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32. Jahrestreffen des Förderkreises Jugend im TV Passau 1862 e. V.

v. l.: Ludwig Steindl (MVZ Passau), Förderkreis Jugend-Mitglieder: Centa Hollweck, Karl Memminger, Christina Ortner (Geschäftsstelle TV Passau), Charly Synek (Schatzmeister TV Passau) , Jutta Seewald (Geschäftsstelle TV Passau),
Herbert Hugger (1. Vorsitzenden TV Passau), Peter Niedermeier (Ansprechpartner Förderkreis Jugend)

Förderkreis Jugend erhält exklusiven Einblick in die moderne Labordiagnostik

Einen ganz besonderen und nicht alltäglichen Einblick hinter die Kulissen des MVZ Labors Passau erhielt der Förderkreis Jugend des TV Passau 1862 e. V. bei einer rund dreistündigen Führung durch die verschiedenen Bereiche des medizinischen Labors.

Eine solche Führung ist etwas Besonderes: Das MVZ Labor bietet normalerweise keine Führungen für Besuchergruppen an. Gelegentlich werden Ärzte und Apotheker durch die Räumlichkeiten geführt – für den Förderkreis Jugend wurde jedoch eine besondere Ausnahme gemacht.

Durch die verschiedenen Bereiche des Labors führte Herr Ludwig Steindl, Leitender Medizinisch-technischer Assistent. Mit viel Engagement und Fachwissen begleitete er die Gruppe und erklärte anschaulich und verständlich, was mit den Proben geschieht, nachdem sie im Labor eingetroffen sind, und welche hochmodernen Verfahren dabei zum Einsatz kommen.

Besonders beeindruckend waren die Zahlen, die Herr Steindl während der Führung nannte. Das Einzugsgebiet des Labors reicht von Passau bis teilweise nach Nürnberg. Täglich müssen die Proben bei zahlreichen Arztpraxen und teilweise auch in Krankenhäusern abgeholt und anschließend im Labor untersucht werden. Hinter dieser logistischen Leistung steckt ein enormer organisatorischer Aufwand.

Bis zu 14.000 Proben werden täglich im Labor untersucht. Jede einzelne Probe muss dabei korrekt erfasst, zugeordnet, untersucht und ausgewertet werden. Anschließend werden die entsprechenden Befunde erstellt und den behandelnden Praxen beziehungsweise Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

Auch der erhebliche Verbrauch an Ressourcen, der mit einem derart großen Laborbetrieb verbunden ist, war für die Besucherinnen und Besucher beeindruckend. Die Führung machte deutlich, welche technischen und organisatorischen Leistungen notwendig sind, um täglich eine derart große Zahl an Untersuchungen zuverlässig und zeitnah zu bewältigen.

Der Rundgang begann bei der Probenannahme. Die einzelnen Proben werden dort mit einem Barcode versehen und können so eindeutig zugeordnet und während des gesamten Untersuchungsprozesses verfolgt werden. Besonders beeindruckend war für die Besucherinnen und Besucher, wie weitgehend automatisiert die Abläufe inzwischen sind. Modernste Geräte übernehmen zahlreiche Arbeitsschritte und ermöglichen eine schnelle und zuverlässige Bearbeitung der Proben.

Auf dem Rundgang lernte die Gruppe die unterschiedlichen Abteilungen des Labors kennen. Von der Probenannahme ging es unter anderem in die Bereiche, in denen Blutuntersuchungen durchgeführt und Blutbilder erstellt werden. Dabei wurde deutlich, wie viele einzelne Arbeitsschritte notwendig sind, um aus einer kleinen Blutprobe wichtige Informationen für die medizinische Diagnostik zu gewinnen.

Besonders interessant war auch der Laborbereich, in dem Bakterien untersucht werden. Hier erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Krankheitserreger nachgewiesen und genauer untersucht werden und welche wichtige Rolle die mikrobiologische Diagnostik für die weitere Behandlung von Patientinnen und Patienten spielt.

Faszinierend war vor allem das Zusammenspiel von modernster Technik und menschlicher Fachkompetenz. Obwohl zahlreiche Prozesse inzwischen automatisiert ablaufen, wurde deutlich, dass hinter den Untersuchungen hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen, die die Ergebnisse überwachen, beurteilen und für eine zuverlässige Diagnostik sorgen.

Der Förderkreis Jugend bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Ludwig Steindl, für die ausgesprochen interessante, informative und kurzweilige Führung.

22.10.2026/seew.